Darauf haben viele Glock-Nutzer lange gewartet. Der österreichische Hersteller bietet ab sofort eigene 15-Schuss-Magazine für die Slimline-Modelle G43X und G48 an. Bislang waren die Kurzwaffenmagazine auf zehn Patronen begrenzt, weshalb zahlreiche Schützen zu Zubehörlösungen von Drittanbietern griffen.
Besonders interessant: Die neuen Magazine bestehen aus Metall und bleiben dennoch mit dem serienmäßigen Magazinhalter kompatibel. Äußerlich fällt lediglich ein angepasster Ausschnitt für den Magazinauslöser auf.

Damit zieht Glock letztlich nach, nachdem der Zubehörmarkt seit Jahren gezeigt hat, dass die Nachfrage nach mehr Kapazität bei den Slimline-Pistolen vorhanden ist. Gerade die G43X gilt für viele als nahezu ideale Kombination aus kompakter Bauweise und guter Schießbarkeit – die bislang auf zehn Schuss begrenzte Magazinkapazität war für manche Nutzer jedoch ein Kritikpunkt.
Ebenfalls neu: Die Sondermodelle G43X MOS K sowie die G43X mit Aimpoint COA werden bereits ab Werk mit den neuen 15-Schuss-Magazinen ausgeliefert.
Die eigentliche Nachricht ist dabei weniger das Magazin selbst. Interessant ist vor allem, dass Glock erstmals von seinem bisherigen Slimline-Konzept abrückt und den Kunden genau das liefert, was der Zubehörmarkt seit Jahren erfolgreich verkauft.



